Traumsonntag für Bogen-Geschwister: Bianca wird Europameisterin, Rico glänzt mit Platz 3 und Rekord

Sorgten für einen Triathlon-Traumsonntag: Rico Bogen bei der Challenge Roth, Schwester Bianca bei der Ironman 70.3-EM. Fotos: Christopher Raithler (.), privat
Roth/Jönköping (Schweden). Was für ein außergewöhnlicher Sonntag für unsere Triathlon-Geschwister Bianca und Rico Bogen! Obwohl mehr als 1.000 Kilometer voneinander getrennt, sorgten beide am Sonntag mit herausragenden Leistungen für einen Tag, der in der Familien- und Triathlon-Geschichte unseres Vereins lange in Erinnerung bleiben wird.
Während Rico (25) bei der traditionsreichen Challenge Roth seine erste Langdistanz absolvierte, kämpfte Schwester Bianca (27) zeitgleich bei der Ironman 70.3-Europameisterschaft im schwedischen Jönköping um den kontinentalen Titel – beide mit großem Erfolg.
Rico mit neuem Rekord bei Challenge Roth
Rico zeigte bei seiner Langdistanz-Premiere von Beginn an ein Weltklasse-Rennen. Nach 3,86 Kilometern Schwimmen stieg er als Führender aus dem Wasser und setzte anschließend auf dem Rad ein echtes Ausrufezeichen. Mit neuem Streckenrekord und einer der schnellsten Radzeiten, die jemals über 180 Kilometer gefahren wurden, legte unser SC DHfK-Athlet den Grundstein für seinen Podestplatz. Auf dem abschließenden Marathon mobilisierte er trotz großer Belastung noch einmal alle Reserven und überquerte nach 7:27:53 Stunden als Dritter hinter Titelverteidiger Sam Laidlow (Frankreich) und Olympiasieger Kristian Blummenfeldt (Norwegen) die Ziellinie. Damit stellte Rico einen neuen Weltrekord für das schnellste Langdistanz-Debüt der Triathlon-Geschichte auf.
- Bilder eines fantastischen Rennens. Fotos (3): Christoph Raithel
Bianca feiert größten Erfolg ihrer Karriere
Fast zeitgleich machte Schwester Bianca den Tag perfekt. Bei der Ironman 70.3-Europameisterschaft in Jönköping krönte sich die 27-Jährige in 4:06:51 Stunden zur Europameisterin und feierte damit den bislang größten Erfolg ihrer Karriere.
Schon im Wasser setzte Bianca gemeinsam mit Titelverteidigerin Lena Meißner mit der schnellsten Schwimmzeit ein Zeichen und brachte sich früh in eine aussichtsreiche Position. Auf dem Rad machte sie bei teils starkem Wind, Starkregen und Gewitter viel Führungsarbeit an der Spitze des Feldes setzen und blieb Teil der vorderen Gruppe. Die Entscheidung fiel schließlich beim Halbmarathon, auf den sie gemeinsam mit der Französin Marjolaine Pierré ging. Bei Kilometer konnte Bianca ihren Vorsprung dann ausbauen und brachte den Sieg mit knapp 40 Sekunden Vorsprung sicher ins Ziel.
„Ich bin sehr, sehr happy mit meinem Ergebnis. Ich hatte mir vorher eine Top-3-Platzierung ausgemalt. Der Sieg ist jetzt mega und bin ich super zufrieden damit“, freute sich Bianca nach ihrem bislang größten Erfolg. Vor und nach ihrem Rennen habe sie aus der Ferne zudem beim Rennen ihres Bruders mitgefiebert. „Grandios, dass wir beide so einen guten Tag hatten.“
Wir gratulieren euch sowie eurem gesamten Team von Herzen zu diesen außergewöhnlichen Erfolgen!












