„Sport trifft Innenminister“: Prof. Dr. Roland Wöller besucht SC DHfK

Kategorien: SC DHfK Leipzigveröffentlicht am: 9. Juli 2021
Roland Wöller besucht SC DHfK Leipzig

Prof. Dr. Roland Wöller, Innenminister Sachens besuchte den SC DHfK, hier mit Vereinspräsident Bernd Merbitz und René Hecking, Abteilungsleiter des Leichtathletikzentrums. Foto: SC DHfK

Staatsminister des Innern des Freistaates Sachsens, Prof. Dr. Roland Wöller, stattete dem SC DHfK Leipzig am Freitagvormittag einen dreistündigen Besuch ab und machte sich einen Eindruck vom mitgliederstärksten Sportvereins Leipzigs und einem der erfolgreichsten der Welt. Der frisch wiedergewählte Vereinspräsident Bernd Merbitz gab ihm dabei an drei Standorten mit Unterstützung seiner Abteilungsleiter und SportlerInnen einen Einblick in die tägliche Arbeit des Sportclubs.

Leipzig. Hoher Besuch am Freitagvormittag beim SC DHfK Leipzig: Staatsminister des Innern des Freistaates Sachsens, Prof. Dr. Roland Wöller, trotzte dem Dauerregen und folgte der Einladung von SC DHfK-Präsident Bernd Merbitz, den traditionsreichen Leipziger Sportclub, u.a. mit seinen Abteilungen Kanu, Handball und Leichtathletikzentrum genauer kennenzulernen.

„Wir freuen uns außerordentlich über den Besuch von Herrn Prof. Dr. Wöller und sind sehr dankbar, dass er sich drei Stunden Zeit für uns genommen hat“, sagte der vor zwei Tagen frisch wiedergewählte Vereinspräsident Merbitz. „Es war uns ein Anliegen, unserem Staatsminister des Innern einen Einblick in das tägliche Engagement unserer SportlerInnen und TrainerInnen zu geben und ihm die Marke SC DHfK mit ihren Schwerpunkten des Nachwuchs-, Leistungs- und Breitensportes näher zu bringen. Wir haben viele konstruktive Gespräche führen können und der Staatsminister hat sich sehr offen und lösungsorientiert gezeigt“, so Merbitz weiter. Start des Innenminister-Besuches war auch gleich eine Kaderschmiede vieler ehemaliger und aktuell erfolgreicher Leistungssportlerinnen und -sportler des Sportclubs. Am Bundes- und Landesstützpunkt Kanurennsport am Klingerweg, Sitz der Kanu-Abteilung des Vereins, tauschte sich Wöller u.a. mit den Olympiasiegern und Trainern Anett Schuck und Gunar Kirchbach sowie erfolgreichen SportlerInnen wie Marie Thielemann über die aktuellen Trainingsbedingungen aus.


Am Kanu-Bundesstützpunkt wurde feierlich das Bauschild des neuen Kanu-Erweiterungsbaus enthüllt. Foto: SC DHfK

Diese sollen durch den geplanten Kanu-Erweiterungsbau am Klingerweg zukünftig noch weiter verbessert werden. So erhielt Wöller vor Ort von Abteilungsleiter Michael Luda und den Architekten auf Bauplänen einen ersten Eindruck vom Neubau und enthüllte anschließend u.a. mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten und Bahnrad-Olympiasieger Jens Lehmann, Sportamtsleiterin Katja Büchel und Kanu-Olympiasieger Peter Kretschmer das Bauschild des Neubaus. „Der SC DHfK liefert hervorragende Arbeit im Nachwuchs- und Leistungssport. Mit über 6000 Sportlerinnen und Sportlern, viele davon im Nachwuchsbereich, brauchen sie natürlich Erweiterungsmöglichkeiten, die jetzt hier geschaffen werden“, sagte Innenminister Wöller, „wir als Freistaat Sachsen unterstützen dieses Vorhaben mit 1,5 Millionen Euro und freuen uns, den Kanutinnen und Kanuten damit bessere Trainings- und Wettkampfbedingungen zu ermöglichen. Auch werden wir darüber reden, was mit weiteren Vorhaben des Vereins geplant ist und werden anschließend schauen, was gemeinsam mit dem Bund, der Stadt und dem Land möglich ist.“ Zum Spatenstich, der voraussichtlich im Herbst dieses Jahres erfolgen soll, wurde der Innenminister kurzerhand von Vereinspräsident Merbitz eingeladen.


In der Quarterback Immobilien Arena kam Wöller u.a. mit SC DHfK Handball-Geschäftsführer Karsten Günther ins Gespräch. Foto: SC DHfK

Stippvisite zwei erfolgte anschließend in der QUARTERBACK Immobilien ARENA, der Heimspielstätte der SC DHfK-Bundesliga-Handballer. Während die Sportler in ihrer wohlverdienten Sommerpause weilen bzw. sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten, erhielt Prof. Dr. Roland Wöller von Karsten Günther, Geschäftsführer der SC DHfK Handball GmbH, Einblicke in die erfolgreiche und kontinuierliche Arbeit im Nachwuchs- und Profibereich seiner Abteilung. Ein weiteres Aushängeschild für den Handball-Standort Leipzig solle, so kündigte Günther an, die Ausrichtung der U23-Weltmeisterschaft 2023 in Leipzig werden. Gleichzeitig plädierte der Geschäftsführer der SC DHfK Handball GmbH für eine mutige und faktenorientierte Rückkehr von Zuschauern bei (Sport)-Veranstaltungen und die weitere Unterstützung, um den Sport- und Handball-Standort Leipzig weiter fit zu machen. „Wir in Leipzig haben deutschlandweit eine einzigartige Ansammlung von Liegenschaften des Sports von der Marschnerstraße bis zum Sportforum – wenn wir es schaffen, diese als Ganzes weiterzuentwickeln und Synergien zu bündeln, dann können wir für den Sport wahnsinnig viel erreichen.“


Im SC DHfK Leichtathletikzentrum machte sich Roland Wöller einen Eindruck von den Trainingsräumen, hier bei SC DHfK-Kugelstoßer David Storl. Foto: SC DHfK

Einer dieser Standorte ist auch das Leichtathletikzentrum des SC DHfK, das in diesem Jahr mit Marvin Schulte und Robert Farken zwei Olympioniken nach Tokio schicken wird. Mit Abteilungsleiter René Hecking blickte Innenminister Wöller in die Trainingsräume und den Laufschlauch und plauderte u.a. mit Kugelstoßer David Storl und den Verantwortlichen am Bundesstützpunkt über systemische Ansätze, um die Synergien zwischen Sport und Wissenschaft in der Stadt und dem Land weiter zu optimieren.

Mit einem SC DHfK-Shirt, einer Vereins-Chronik und ein paar Laufschuhen wurde Sportminister Prof. Dr. Roland Wöller anschließend herzlich verabschiedet und schloss mit den Worten: „Vielen Dank für die tiefen Einblicke in den Verein. Am Beispiel des SC DHfK kann man hervorragend sehen, wie die Förderung des Nachwuchs- und Leistungssportes erfolgreich praktiziert wird. Der SC DHfK ist für mich nicht nur ein Markenzeichen für Leipzig und den Freistaat Sachsen, sondern deutschland- und weltweit. Das sieht man u.a. auch daran, dass der SC DHfK erneut einen Großteil der diesjährigen Olympioniken für die Sportstadt Leipzig und den Freistaat Sachsen stellen wird. Ich komme gerne wieder und eines ist gewiss: Wir werden – gemeinsam mit der Stadt – auch zukünftig weiter schauen, wie wir den Sport unterstützen können.“

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