Weltcup Szeged/Ungarn

Kanu

Vergangenes Wochenende starten unsere DHfK-Sportler Melanie Gebhardt, Peter Kretzschmer sowie Tina Dietze von der SG LVB beim 2. Weltcup 2017 im ungarischen Szeged. Dies war der erste internationale Vergleich der Deutschen Kanu Nationalmannschaft.

Der Pressespiegel berichtet:

„Es passt“: Neues Canadier-Duo Kretschmer/Oeltze löst WM-Ticket Szeged.

Ohne Wasser geht (fast) nichts. Nach dem Überraschungscoup am Sonnabend beim Kanu-Weltcup in Szeged durch den neu formierten Canadier-Zweier Peter Kretschmer (25) vom SC DHfK und Yul Oeltze (23/Magdeburg) auf dem Bronze-Rang paddelte das Duo gestern eine lockere Trainingsrunde und entspannte später im Wasserpark inklusive Rutschpartien. Erst vor gut einem Monat hatte das Boot den Intensiv-Gang eingelegt, zuvor bezwangen Kretschmer/Oeltze die Rio-Olympiasieger Sebastian Brendel/Jan Vandrey im nationalen Zweikampf. Gleiches passierte nun in der ungarischen Kanu-Hochburg. Dort lieferten sich die C2 über 1000 m einen harten Kampf, den das Leipzig-Magdeburger Duo mit rund acht Zehntelsekunden vor den Potsdamern (4. Platz) für sich entschied. Damit lösten die neuen deutschen Hoffnungsträger – „Kretsche“ holte schon in London olympisches Gold – das WM-Ticket. „Wir waren guter Dinge, dass es klappt. Es ging alles Schlag auf Schlag, und es passt. Jetzt arbeiten wir weiter an den Feinheiten“, sagte Kretschmer und schaute schon auf den nächsten Weltcup am nächsten Wochenende in Belgrad. Aufs Treppchen schaffte es auch DHfK-Kajakfahrerin Melanie Gebhardt (23) über die nichtolympischen 1000 m. Dagegen schwächelte sowohl der Damen-K2 (4.) als auch der K4 (7.) mit Aushängeschild Tina Dietze. Die 29-Jährige hatte gestern mit Magenproblemen zu kämpfen, „fuhr die Rennen nur runter“, wie es Bundestrainer Kay Vesely beschrieb. Tags zuvor hatte Tina Dietze mit ihrer Erfolgshälfte Franziska Weber (Potsdam) die schnellste Zwischenlaufzeit erreicht. In der Staffel kam für Dietze die Dresdnerin Steffi Kriegerstein zum Einsatz. (Text: Kerstin Förster)