Weihnachten im Hause unserer Spitzensportler

SC DHfK Leipzig Startseite

Bescherung unterm Weihnachtsbaum an Heiligabend, Ente und Rotkohl am Feiertag und endlich mal die Beine hoch? Geht es so an Weihnachten bei unseren Leistungssportlern zu Hause zu? Oder werden an den Feiertagen Kilometer auf dem Wasser und dem Rad geschrubbt? Wir haben bei fünf Athleten nachgefragt.

Sie haben Einblicke in ihr Weihnachtsfest gegeben: Peter Kretschmer (Kanu), Annekatrin Thiele (Rudern), Martin Schulz (Paratriathlon), Melanie Gebhardt (Kanu), Felix Groß (Radsport, v.l.).

Wie verbringt Ihr am liebsten Weihnachten und gibt es etwas, auf das Ihr Euch besonders freut?

Peter Kretschmer: Am liebsten bin ich Weihnachten bei mir zu Hause auf der Couch. Einfach mal die Beine hoch legen. Alles hat geschlossen, man kann also sowieso nichts erledigen und hat daher auch kein schlechtes Gewissen.

Annekatrin Thiele: Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit meiner Familie und darauf, dass ich mal nicht zum Training muss. Weihnachten feiere ich dieses Jahr bei meiner Mama in Wiehe (Thüringen). Heiligabend sind wir alle bei meinem Bruder und seiner Familie. Es gibt Kaffee, anschließend kommt der Weihnachtsmann für meinen Neffen und meine Nichte. Danach essen wir gemütlich zusammen. An den Feiertagen wird dann noch mehr gegessen. Und abends treffe ich mich mit meiner Freundin.

Martin Schulz: Am liebsten mit Familie und meiner Freundin. Heiligabend werde ich bei meiner Mutter verbringen, den 25. bei meinem Vater und den 26. gemeinsam mit meiner Freundin. Als Kind habe ich mich vor allem immer auf das Weihnachtsbaum schmücken gefreut.

Melanie Gebhardt: Weihnachten feiere ich ganz klassisch mit meinen Eltern, meiner Schwester und meinen Großeltern in Hof (Bayern). Es ist schön, alle mal wiederzusehen, nachdem man im Jahr ja doch nicht so viel zu Hause ist.

Felix Groß: Mit der Familie in Leipzig, weil ich im Jahr viel unterwegs bin und nicht so oft zu Hause sein kann. Daher freue ich mich immer sehr, wenn wir alle gemütlich an Weihnachten zusammen sind.


Gibt es bei Euch Rituale zu Weihnachten?

Peter Kretschmer: Meine Familie wohnt in Potsdam und Mecklenburg-Vorpommern. Jedes Jahr versuche ich zu Weihnachten eine große Runde mit dem Auto zu fahren und vor dem neuen Jahr jeden noch einmal zu sehen.

Annekatrin Thiele: Richtige Rituale gibt es nicht mehr – nur am 24.12. stimme ich mich in Leipzig mit meinen Freunden beim Brunch auf die Feiertage ein.

Martin Schulz: An Heiligabend gibt es immer Kartoffelsalat und Würstchen, an den Feiertagen meist Braten – das war es aber auch schon mit Ritualen.

Melanie Gebhardt: Gans gibt es schon jedes Jahr, aber sonst gibt es keine bestimmten Abläufe bei uns. Hauptsache, es ist gemütlich und stressfrei.

Felix Groß: Bei uns gibt es zu Weihnachten jedes Jahr Kartoffelsalat mit Schweinebraten.


Lasst Ihr über Weihnachten den Sport mal Sport sein und entspannt etwas?

Peter Kretschmer: Bis zum 22.12. trainiere ich voll, dann wieder am 02.01. An den Weihnachtsfeiertagen mache ich kein Training, an den restlichen Tagen eine Einheit, um dranzubleiben.

Annekatrin Thiele: An den Feiertagen trainiere ich nicht. Bis zum 30.12. habe ich dann etwa zwei Einheiten am Tag.

Martin Schulz: An Weihnachten trainiere ich ebenfalls, nur nicht ganz in der Intensität wie in anderen Phasen. Mal ein Läufchen oder eine kleine Runde auf dem Rad. An Silvester steht dann der Silvesterlauf über 10 Kilometer an.

Melanie Gebhardt: Zwischen den Jahren ist das Training etwas lockerer. Da am 02.01. aber schon das nächste Trainingslager startet, müssen wir fit bleiben. Die Feiertage sind trainingsfrei, ansonsten werde ich so ein bis zwei Einheiten am Tag absolvieren. So wie es sich ergibt: Wenn meine Eltern einen Spaziergang am See machen, wo ich das erste Mal gepaddelt bin, dann drehe ich in der Zeit vielleicht ein paar Laufrunden dort.

Felix Groß: An den Weihnachtsfeiertagen muss ich genauso trainieren wie vor und nach Silvester. Das heißt, dass ich auch am 24., 25., 26.12. je nach Wetterlage Rad fahren muss, denn im Januar geht es zum letzten Weltcup der Saison und da möchte ich fit sein.


Habt Ihr einen Weihnachtswunsch? 

Peter Kretschmer: Gesund bleiben.

Annekatrin Thiele: Ich möchte, dass es mir und meinen Liebsten gut geht.

Martin Schulz: Ich habe mir nichts gewünscht, freue mich aber umso mehr über kleine Überraschungen, wenn sich meine Familie oder Freunde Gedanken gemacht haben.

Melanie Gebhardt: Allen voran Gesundheit für mich und meine Lieben. Außerdem wünsche ich mir, dass alle zufrieden und dankbar sind für das, was sie haben.

Felix Groß: Ich bin einfach nur glücklich, wenn alle gesund und munter bleiben.


Wie verbringt Ihr Silvester?

Peter Kretschmer: Ganz entspannt im kleinen Kreis und dann mal schauen, was passiert.

Annekatrin Thiele: Ich besuche Freunde in der Nähe von Leipzig . Im neuen Jahr wollen wir vielleicht noch feiern gehen.

Martin Schulz: Da habe ich noch nichts geplant und mache da auch nicht so ein großes Ding draus. Das wird spontan entschieden.

Melanie Gebhardt: Eine Kanutin aus Magdeburg besucht mich und dann schauen wir ganz spontan. Vielleicht ein Spieleabend und leckeres Essen.

Felix Groß: Mit meiner Freundin und Familie. Das ist für mich sehr wichtig, da ich ab dem 3. Januar wieder unterwegs bin.


Habt Ihr Wünsche für 2019?

Peter Kretschmer: Glück 

Annekatrin Thiele: Dass ich gesund bleibe und meine Ziele erreichen kann.

Martin Schulz: Gesundheit und Verletzungsfreiheit. Das ist das Allerwichtigste. Alles andere ergibt sich dann.

Melanie Gebhardt: Ich wünsche mir, in der Nationalmannschaft einen Schritt weiter nach vorne zu machen und die Etablierten etwas zu ärgern, um vielleicht auch die Chance zu haben, eine olympische Strecke zu fahren.

Felix Groß: Eine tolle Saison mit Blick auf die Bahnrad-WM im Februar in Polen und, dass ich gesund und sturzfrei durch die neue Saison komme und dort anknüpfen kann, wo ich dieses Jahr aufgehört habe.