Szeged: WM-Platz 4 und 13 für Peter Kretschmer und Johanna Handrick

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Für Johanna Handrick war es ihre WM-Premiere bei den Großen, für den erfahrenen Peter Kretschmer leider der verpasste Titel-Hattrick. Fotos: SC DHfK Leipzig

Szeged. Am Ende reichte es leider nicht zum dritten WM-Titel in Folge. Für die zweifachen Weltmeister Peter Kretschmer vom SC DHfK Leipzig und seinen Bootspartner Yul Oeltze (SC Magdeburg) stand am Ende der undankbare vierte Platz im Zweier-Canadier über 1000 Meter. Trost: Damit sicherten Kretschmer und Oeltze dennoch den wichtigen Quotenplotz für die Olympischen Spiele in Tokio 2020. „Nun müssen wir nächstes Jahr unsere Chance suchen. Die Chinesen waren in diesem Jahr saustark“, sagte Kretschmer der Leipziger Volkszeitung. „Bronze hätte es wenigstens werden müssen. Wir hatten eine gute erste Hälfte. Dann haben wir versäumt, das Tempo zu forcieren.“ So kam das deutsche Duo in die Wellen der Chinesen. „Da sind wir überrollt worden“, sagte der 27-jährige SC DHfK-Kanute, der aus der Niederlage extrem viel Motivation für die neue Saison ziehen will. Bei den bevorstehenden Deutschen Meisterschaften will er lediglich im Großboot C8 antreten.

Für die 24-jährige Johanna Handrick war die Teilnahme in Szeged die WM-Premiere bei den Großen. Am Ende stand im Einer-Canadier über 500 Meter Platz 4 im B-Finale (Gesamtplatz 13) für sie. „Für die erste WM ist es ein zufriedenstellendes Ergebnis, mit dem 4. Platz im B-Finale bin ich glücklich. Aber bis zum nächsten Jahr liegt noch viel hartes Training vor mir.“  

(SC DHfK Leipzig/Frank Schober, Leipziger Volkszeitung vom 26.08.2019)