"Sportfamilie hilft": SC DHfK unterstützt Leipziger Pflegeeinrichtungen / Weitere Helfer gesucht

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Unter dem Motto „Sportfamilie hilft“ bündelt der SC DHfK Leipzig seine Kräfte, um Leipziger Pflegeeinrichtungen in der Pandemie zu unterstützen. Dem Aufruf an seine Mitglieder und Mitarbeiter folgten bereits knapp zwei Dutzend Interessierte, die fortan Einrichtungen wie die SAH Leipzig gGmbH bei Tests und der Besucherorganisation unterstützen.

Weitere interessierte Helfer und Pflegeeinrichtungen mit Unterstützungsbedarf können sich per E-Mail bei sportfamilie-hilft@scdhfk.de melden.

Interessierte Unterstützer geben bitte folgende Informationen an:

  • Alter
  • Postleitzahl
  • zeitliche Verfügbarkeit
  • allgemeine berufliche Vorerfahrung (medizinische Vorbildung keine Voraussetzung)
  • Einverständnis, dass Kontaktdaten an Pflegeeinrichtungen weitergegeben werden dürfen

 

Pressemeldung:

Leipzig. Wie groß der Zusammenhalt in der grün-weißen Sportfamilie des SC DHfK Leipzig sein kann, haben die Verantwortlichen während der Corona-Pandemie mehrfach eindrucksvoll erlebt. „Diese Stärke möchten wir nun nutzen, um denen zu helfen, die Hilfe benötigen“, sagt SC DHfK-Präsident Bernd Merbitz. Konkret betrifft dies Leipziger Pflegeeinrichtungen, die aktuell Unterstützung bei Corona-Tests und der Koordination von Besuchern brauchen.

„Mit der Vermittlung von Helfern möchten wir einen kleinen Teil dazu beitragen, den aktuellen Alltag in Pflegeeinrichtungen zu verbessern und das Personal zu entlasten“, so Merbitz. Auf den Aufruf des Vereins an seine Mitarbeiter und Mitglieder meldeten sich bereits über 20 Interessierte, die ihr Engagement signalisierten. Darunter auch Jens Lehmann, zweifacher Bahnrad-Olympiasieger des Vereins, Bundestagsabgeordneter und staatlich geprüfter Erzieher. „Für mich ist es eine Herzenssache, in der aktuellen Situation als Teil der Sportfamilie vor Ort unterstützen zu können“, so Lehmann, der bis zu seiner Wahl in den Bundestag 2017 als Erzieher in einem Hort in Machern arbeitete. Was die möglichen Aufgabenbereiche betrifft, war Lehmann noch völlig offen. „Medizinische Vorerfahrung habe ich zwar nicht, aber überall, wo ich helfen kann, helfe ich gern.“

Auch Nathalie Herdin, Studentin der Sportwissenschaft an der Uni Leipzig, zögerte nach dem E-Mail-Aufruf nicht lange. Die 25-Jährige ist neben ihrem Studium seit einem Jahr als Übungsleiterin im Bereich Reha und Prävention im Fitness- und Gesundheitszentrum des SC DHfK aktiv. „Da wir dort Corona-bedingt aktuell leider keine Kurse geben können, freue ich mich, an anderer Stelle helfen zu können. Durch die aktuellen Semesterferien bin ich auch zeitlich sehr flexibel.“

Stefan Eckner, Geschäftsführer der Städtischen Altenpflegeheime (SAH) Leipzig gGmbH und Partner des SC DHfK, zeigt sich dankbar für Unterstützung der grün-weißen Sportfamilie: „Unsere Personalkräfte sind durch die hohen Auflagen der Corona-Schutzverordnung sowie die erhöhten Hygieneauflagen und Corona-Tests stark belastet. Zusätzliche externe Helfer zu akquirieren, gestaltet sich aber als nicht so einfach. Deshalb freuen wir uns über die Hilfe des SC DHfK und allen, die uns an unseren zehn Standorten in Leipzig unterstützen möchten.“

SC DHfK-Präsident Bernd Merbitz ist von der Hilfsbereitschaft aus allen Alters- und Berufsschichten beeindruckt: „Uns erreichten breit gefächerte Unterstützungsangebote – ob vom 17-jährigen Sportler über Übungsleiter unseres Vereins bis hin zu einer Intensivschwester, die auf einer COVID-Station im Krankenhaus arbeitet und einem 64-jährigen Unterstützer aus dem Bereich der Gastronomie. Es ist schön zu sehen, dass Menschen, die gerade nicht ihrem Beruf oder Hobby nachgehen können, sich gemeinsam mit uns als Sportfamilie engagieren. Diese Unterstützung in Zeiten, in denen Hilfe benötigt wird, zeichnet eine Sportfamilie und die Sportstadt Leipzig aus.“ Merbitz hofft im Laufe der Aktion noch auf weitere Unterstützer. Die Hilfe in den Leipziger Pflegeeinrichtungen ist sowohl ehrenamtlich als auch im Rahmen einer Nebenbeschäftigung möglich. Neben der SAH hat der SC DHfK in der Zwischenzeit auch Kontakt zu anderen Pflegeeinrichtungen aufgenommen.

Offener Brief an die Mitglieder des SC DHfK