Rasanter Saisonstart Gelungener 13. LE-Skate-Race des SC DHfK / Speedskating Leipzig will wieder auf die MoGoNo-Bahn

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Leipzig. Bei strahlendem Sonnenschein starteten am Wochenende nicht nur die Marathonis beim Leipziger Frühjahrsklassiker, sondern auch die Speedskater.

Rasanter Saisonstart Gelungener 13. LE-Skate-Race des SC DHfK / Speedskating Leipzig will wieder auf die MoGoNo-Bahn Von Barbara Butscher Leipzig. Bei strahlendem Sonnenschein starteten am Wochenende nicht nur die Marathonis beim Leipziger Frühjahrsklassiker, sondern auch die Speedskater. Während die Läufer auf den verschiedenen Strecken besonders um die Mittagszeit schwitzten, freuten sich die Skater über den frühen Beginn am Sonntag am Sportforum. Tags zuvor hatten sie bereits ihre Sieger beim 13. LE-Skate-Race des SC DHfK auf der hauseigenen Bahn in der Diderotstraße in Möckern ermittelt. „Wir hatten schon Jahre, da haben alle gezittert oder es hat wie aus Eimern geschüttet. Das Wetter diesmal war wirklich gut“, resümierte DHfK-Präsident und Skater-Abteilungsleiter Andreas Körner. Circa 300 Skater aus ganz Deutschland waren insgesamt Im Einsatz. Darunter auch um die Hundert aus den beiden Leipziger Vereinen, dem Ausrichter SC DHfK (ca. 65) und dem noch jungen Speedskating Leipzig e.V. Andreas Körner sprach von einem rundum gelungenen Wochenende: „Die Stimmung war positiv und was man nicht unterschätzen darf ist, dass es so wenige Stürze gab. Unsere Ärzte vor Ort hatten nicht viel zu tun. Obwohl das gerade auf der Bahn schnell passieren kann.“ Auch was die Ergebnisse angeht, kann man im schnellen DHfK-Team zufrieden sein. Patrick Sieber gewann in der Königsdisziplin über 10000 Meter auf der Bahn. Zudem fuhr er beim Halbmarathon auf der Straße auf Rang drei in der Kategorie der Lizenz-Fahrer. Vom anderen Verein aus der Messestadt, dem Speedskating Leipzig, konnte sich Sabine Löschke den zweiten Platz bei den Lizenz-Fahrerinnen sichern. Und das trotz nicht gerade optimaler Voraussetzungen für den 2017 gegründeten Verein. Denn seit vergangenem März können die Trainer mit ihren Schützlingen nicht mehr auf der „eigenen“ Anlage trainieren. Kurzer Rückblick: Fast alle Mitglieder gehörten zuvor der SG MoGoNo an, doch dort wurde die Abteilung Speedskating im August geschlossen. Deshalb die Vereins-Neugründung, um den Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten. MoGoNo aber gehört die Bahn im Stadion des Friedens. Diese wurde mit finanzieller Unterstützung der Stadt, des Landes und der damaligen Skate-Abteilung selbst gebaut. Aber seit über einem Jahr darf aufgrund von Gutachten, die die Bahn als unsicher einschätzen, diese nicht mehr genutzt werden. Gespräche zwischen der Abteilung und dem Vorstand gestalteten sich schwierig, die Fronten sind verhärtet. Zeitweise sind die Skater beim SC DHfK untergekommen, allerdings sind dessen Kapazitäten begrenzt. Im Frühjahr mussten die Übungseinheiten auf Radwege und Parkplätze verlegt werden. Über das Amtsgericht wurde im Herbst eine neue Begehung durch einen unabhängigen Gutachter erwirkt. Seit letzter Woche liegt den beteiligten Parteien dieses vor. Die Bahn sei für Trainingszwecke uneingeschränkt geeignet, so heißt es in dem Schreiben, wie die Vorstandsvorsitzende von Speedskating Leipzig, Heike Neumann, der LVZ mitteilte. Der letzte Schritt ist allerdings ein richterliches Urteil, für das noch kein Gerichtstermin feststeht. Die Skater hoffen, dass die Bahn schnell wieder genutzt werden kann. Morgen findet bei MoGoNo eine Delegiertenversammlung statt. Aus Vereinskreisen heißt es, dass vereinsintern bereits kommuniziert wurde, dass der Vorstand zurücktreten möchte und nach einem neuen Team gesucht wird. Die Entlastung und die Wahl neuer Mitglieder für die Spitze steht auf der Tagesordnung. Zur Bahn direkt gibt es keinen eigenen Punkt. LVZ vom 24.04.2018 www.lvz.de