DHfK-Ruderin Thiele: Angriff auf dem Göttersee

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Luzern. Wenn die Ruderer auf dem Göttersee ihr „Unwesen“ treiben, ist die Hölle los. Wenn die Boote die letzten 300 bis 400 Meter auf dem Mekka des Rudersports in Luzern passieren, explodiert die Geräuschkulisse und peitscht die Athleten an ihre Grenzen. DHfK-Olympiasiegerin Annekatrin Thiele (33) hat diese einzigartige Stimmung beim Weltcup-Finale schon acht Mal erlebt, sechs Mal im Doppelzweier oder Doppelvierer – Erfolge inklusive. Am Wochenende startet sie ihr zweites Solo in der Schweiz. „Die letzten Tage der Vorbereitung waren okay. Jetzt muss ich sehen, dass es vom Start weg gut läuft“, sagte die Leipzigerin gestern Nachmittag auf dem Weg zur Regattastrecke. Dort war für die gesamte DRV-Flotte ein Training angesetzt. Morgen bestreitet Annekatrin Thiele den Einer-Vorlauf. Nur die Erstplatzierte kommt direkt weiter. „Luzern ist immer ein Gradmesser für die EM und WM. Wir müssen unsere Leistungen stabilisieren und schauen, dass wir ähnlich gut sind wie in Linz“, so der leitende Bundestrainer Ralf Holtmeyer. kefö LVZ vom 12.07.2018