Deutsche Meisterschaften: Leipziger Wasserspringer holen Bronze

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Es sollte nicht sein: SC DHfK-Springerin Friederike Freyer verpasste bei den Deutschen Meisterschaften eine gute Ausgangsposition für den Weltcup im April. Foto: SC DHfK Leipzig

Berlin. Die Vorzeichen vor den Mannschaftsmeisterschaften waren nicht die besten: Seit dem 7. Oktober trainieren die DHfK-Wasserspringer nach über einjähriger Sanierung wieder in der Uni-Halle. Doch auch danach wurden sie noch zwei Mal von Rohrbrüchen gestoppt. Zudem fehlten mit Stephan Feck und Vincent Wiegand die beiden besten Männer wegen Rückenbeschwerden. Immerhin konnten die Leipziger alle Wettbewerbe besetzen und schafften unterm Strich Rang drei hinter Berlin und Dresden. Auch in der Frauenwertung gab es Bronze, die Männer landeten auf Platz vier.

Im für Leipzig wichtigsten Wettbewerb, dem olympischen 3-m-Brett der Frauen, verpassten aber Frieda Dummer (8.), Friederike Freyer (9.) und Johanna Krauß (11.) das Finale. Dies ist im Hinblick auf die Weltcup-Quali bitter für Freyer, die vom Schwierigkeitsgrad her konkurrenzfähig ist und einen neuen Sprung zeigte. Die 22-Jährige meinte: „Eigentlich hatte ich eine gute Vorbereitung, aber heute sollte es einfach nicht sein.“

Am vergangenen Donnerstag belegten Friederike Freyer und Johanna Krauß (beide SC DHfK) die Plätze vier und fünf im (nicht olympischen) Finale vom 1-m-Brett.

(Frank Schober, Leipziger Volkszeitung vom 16.12.2019)