1. Bundesliga: SC DHfK-Floorballer verlieren knapp gegen Red Devils Wernigerode

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Die SC DHfK-Floorballer um Lars Lehmann (r.) zogen trotz großen Kampfes mit 7:8 den Kürzeren gegen Wernigerode. Foto: SC DHfK Floorball

Die Corona-Krise macht auch vor dem Floorballsport nicht Halt. Aktuell ist unklar, wie die weitere Saison verlaufen wird, was das Spiel gegen die Red Devils Wernigerode für die SC DHfK-Floorballer umso wichtiger machte.

Leipzig. Die Leipziger SC DHfK-Floorballer erwartete eine gute Möglichkeit, zu Hause gegen die bis dato punktlosen Red Devils aus Wernigerode wichtige Zähler für den Klassenerhalt zu sammeln. Für dieses große Ziel galt es vor allem eines zu vermeiden: einen frühen, deutlichen Rückstand nach dem ersten Drittel.

Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen wollten die Hausherren bereits von Beginn an voll da sein und beweisen, dass sie die letzten trainingsarmen Wochen nicht zurückgeworfen haben. Dieses Ziel konnten die Leipziger nur mehr oder weniger erreichen und gingen mit einem 1:2-Rückstand in die erste Drittelpause. Schwächen waren nach wie vor die Zuteilung in der Defensive sowie fehlende Aggressivität und Passgenauigkeit.

Dennoch war deutlich zu erkennen, dass Wernigerode ein Gegner ist, den man definitiv schlagen kann und für den Klassenerhalt wohl auch schlagen muss. Nun lag es an den SC DHfK-Spielern, stärker als zuvor im zweiten Drittel zurückkommen. Doch bereits nach der ersten Minute lagen sie mit einem weiteren Tor in Rückstand, was jedoch Sekunden später wieder ausgebügelt werden konnte. Dennoch, einfache Fehler häuften sich, wodurch sich die Leipziger nach kurzer Zeit einem 3-Tore Rückstand gegenüber sahen, Zwischenstand: 2:5. Aber ihr Kampfgeist ließ nicht nach, mit einfachem und schnellen Passspiel sowie der nötigen Aggressivität kamen sie ins Spiel zurück. Ihre Powerplays nutzten sie gut aus, was ihnen ein 5:5 zur Pause bescherte.

Quasi mit einem 0:0 startete das SC DHfK-Team in das letzte Drittel, alles auf Anfang. Doch erneut waren defensive Unkonzentriertheiten und mangelnde Konsequenz im eigenen Offensivspiel die Gründe für einen weiteren Rückstand, kurz vor Mitte des zweiten Drittels stand es 5:7. Weitere Zeitstrafen des Gegners erleichterten den Leipzigern zwar den Job, doch für den Erfolg in diesem Spiel reichte es letztlich nicht. Sie kämpften sich auf ein 7:8 ran, doch in den letzten 3 Minuten gelang es ihnen nicht, die entscheidenden gefährlichen Abschlüsse zu kreieren.

So geht der Sportclub mit einer knappen und frustrierenden Niederlage vom Platz, jedoch mit Kampfeslust im Herzen und dem Wissen: Wir kommen wieder und wir können mehr, als wir heute auf die Anzeigetafel gebracht haben.

Ein Dank geht an die grün-weißen Fans für den großartigen Support!

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